Analytische Selbsterfahrungsgruppen: So kommen Sie sich selbst nahe und spüren, wer Sie sind und was Sie wollen


Gibt es eigene Gefühle oder Haltungen in Ihrem Leben, die Sie so nicht weiterführen möchten?

Sind Ihre Beziehungen zu anderen Menschen, zu Familie, Partner oder Freunden negativ stressig?

Fühlen sich manche Dinge in Ihrem Leben schwer an? Schieben Sie wichtige Aufgaben vor sich her oder haben Sie zu hohe Erwartungen an sich?

Empfinden Sie, wie viele andere Menschen auch, manchmal einen unbestimmten Leidensdruck, ein ganz diffuses Gefühl, dass es in Ihrem Leben nicht rund läuft? Sie wissen aber nicht, wie Sie das ändern können?
Wissen Sie auch nicht, wie Sie anfangen können? Was Sie genau erreichen und was Sie verändern wollen, wo Sie hin möchten?
 

Wenn Sie sich jetzt angesprochen fühlen, dann könnte die Teilnahme an einer Analytischen Selbsterfahrungsgruppe ein wesentlicher Schritt sein

Durch die Teilnahme an einer Selbsterfahrungsgruppe kann Ihnen aufgezeigt werden, wie Sie kleine oder große Alltagskrisen besser meistern. Sie können Ihre Orientierungslosigkeit auflösen und den für Sie eigenen Weg finden, zum eigenen Sein hin zu wachsen. Durch die Unterschiedlichkeit der Teilnehmenden kann etwas entstehen, was keiner für sich alleine schaffen kann.
 

Vorteile zur Einzelarbeit

Der Vorteil für Sie in der Analytischen Selbsterfahrungsgruppe ist im Gegensatz zur Einzelarbeit, dass Ihnen nicht nur ein einzelner kompetenter Mensch gegenüber sitzt, sondern dass die Gruppe aufzeigen kann, wo Ihre blinden Flecken aufzuspüren und zu bearbeiten sind.

Die Gruppenmitglieder stellen sich gegenseitig ihre Ressourcen zur Verfügung, ihre Gefühle, die sich oft in Körpersignalen manifestieren, ihre Biografien und Lebenshintergründe, auch ihre Träume und ihre ureigenen, aus Erfahrungen gewachsenen Blickwinkel und Sichtweisen.
 

Neue Erfahrungen und Gefühle können entstehen

Die Selbsterfahrungsgruppe stellt Ihnen einen geschützten Raum zur Verfügung, in dem andere Erfahrungen und neue Gefühle entstehen. Alles darf und soll unzensiert ausgesprochen werden, ohne Rücksicht auf übliche Konventionen. In freier Assoziation dürfen Gruppenmitglieder Gefühle wie Ablehnung, Sympathie oder Missfallen artikulieren. Alle Gefühle, alle Hoffnungen, Fantasien und Befürchtungen dürfen ausgesprochen werden. Alles, was auch außerhalb der Gruppe im alltäglichen Leben vorkommt und erfahren wird, aber nicht ausgesprochen werden darf, hat hier einen Raum.

Die vielen verschiedenen Blickwinkel der anderen Gruppenmitglieder machen es möglich, die Weisheit des eigenen Unbewussten kennen zu lernen.
 

Sich selbst in einem neuen Licht sehen

Für die meisten Teilnehmer einer Selbsterfahrungsgruppe ist es völlig neu, sich mit all den Hemmungen zu äußern. Die eigenen Gefühle zuzulassen, auszuhalten und wertzuschätzen, besonders dann, wenn sie überhaupt nicht zu dem Bild passen, was das Gruppenmitglied bisher von sich selbst hatte. Wenn man es schafft, die im Alltagsleben verinnerlichte „Zensur“ aufzugeben, hat man die Chance, sich in einem anderen, ganz neuen Licht zu sehen und die bis dahin im Dunkeln liegenden Seiten des Selbst zu entdecken. Denn auch die Gefühle wie Scham, Trauer, Wut und Hass gehören zu uns. Manchmal fühlen wir auch zerstörerische Impulse. Dass alles darf sein und gehört zu uns, nach dem Motto „mit allen Fehlern und Unzulänglichkeiten“.

Auch angenehme Gefühle wie Zuneigung, Sympathie und Liebe können in ganz neuer Weise auftauchen und gefühlt werden.

Es gehört viel Mut dazu, sich gegenüber sich selbst und gegenüber anderen zu öffnen. Mut zu gegenseitiger Offenheit und der Wille, mehr über sich selbst zu erfahren, ist die Voraussetzung dafür, sich selbst zu erkennen und Altes infrage zu stellen.
 

Wertvolle Erkenntnisse, neue Einsichten und Verhaltensweisen

In der Gruppenarbeit, die durch offenen, respektvollen, wertschätzenden und kongruenten Umgang miteinander geprägt ist, kann jeder wertvolle Erkenntnisse erlangen und dadurch neue hilfreiche Verhaltensweisen entwickeln. In der Gruppe entstehen zwischen den Teilnehmern emotionale Verbindungen, die häufig den zwischenmenschlichen Beziehungen außerhalb der Gruppe ähneln, die Sie im Laufe Ihres Lebens geprägt haben. Die Gruppenmitglieder reagieren anders als Sie das von Ihren früheren und jetzigen Bezugspersonen gewohnt sind. Diese neue Reaktionsweise auf alte Verhaltensmuster hilft Ihnen, diese alten Verhaltensmuster zu hinterfragen, zu verändern und sich persönlich weiterzuentwickeln.

Von großer Bedeutung ist auch, dass Gruppen nicht statisch sind, die Teilnehmer sind gemeinsamen Entwicklungsprozessen ausgesetzt und die Gruppe entwickelt sich weiter. Mit jeder weiteren Gruppensitzung ändert sich die Dynamik, weil sich die Gruppenmitglieder ändern.
 

Wenn die Seele leidet

Häufig fangen Menschen erst an, sich intensiv mit sich selbst, ihrer Lebensgeschichte, ihrer Persönlichkeit und mit Ihrer Seele zu beschäftigen, wenn sie ernsthaft körperlich krank werden.

Immer noch denken viele Menschen, dass Verletzungen der Seele, seelische Schmerzen etwas sind, das vor dem Umfeld, auch vor Freunden und Familien, sorgfältig verborgen werden muss. Es wird als Makel empfunden, wenn die Seele leidet.

Also wählt das Unterbewusstsein den langen Weg mit körperlichen Symptomen, die diagnostizierbar sind und einen Namen haben. Den langen Weg mit vielen Untersuchungen, oft verschiedenen Diagnosen, Medikamenten mit Nebenwirkungen und häufig sogar schwerwiegenden operativen Eingriffen.

Auch im Verlauf der Gruppenarbeit können alte oder auch neue Symptome auftreten. In der Gruppe kann der Sinn und die Bedeutung aufgedeckt werden und das Erkennen der Ursachen der Symptome kann dafür sorgen, dass die körperlichen Symptome überflüssig werden.
 

Heilende Erfahrung in der Gruppe

In jedem Menschen gibt es eine Tendenz, problematische Verhaltensweisen regelmäßig zu wiederholen, denn unerwünschte Lebensmuster und Verhaltensweisen sind meist aus Situationen und Erfahrungen entstanden. Das Aufspüren und Verarbeiten dieser Situationen kann in der Gruppe gemeinsam stattfinden. Dies ist oft nicht leicht und angenehm. Es kann auch eine intensive schmerzhafte Erfahrung sein, dennoch immer eine heilende Erfahrung.

Die Gründe für eigene Schwierigkeiten, Verhaltensweisen und das Einordnen von Ereignissen liegen in der eigenen Lebensgeschichte begründet. In der geschützten Gruppe können alle Gefühle und Gedanken ausgesprochen werden und Sie können erfahren, wie andere Sie sehen und wahrnehmen. Sie erfahren und fühlen, wo Ihre Ecken und Kanten sind, mit denen sie bei anderen Menschen anecken und die Ihnen selbst häufig im Wege stehen. Dieser ehrliche Austausch ist wertvoll und kostbar.

Auch wenn die Gruppenarbeit von Respekt und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist, sind aufrichtige Beziehungen und der wahrhaftige Austausch von Gefühlen, ohne dass diese auch verletzten können, nicht möglich. Das Unverblümte kann die klare Essenz sein, die uns weiterbringt im Leben.
 

Ziele der Selbsterfahrungsgruppe

Das Ziel einer Analytischen Selbsterfahrungsgruppe ist,

  • das Erkennen unbewusster Muster, die mit diesem Wissen verändert werden können;
  • die Erfahrung, dass niemand mit seinen Schwierigkeiten alleine bleiben muss und dass die Gruppe durch intensiven Austausch dazu beiträgt, sich selbst zu erkennen und zu verändern;
  • die Erfahrung, dass in der Gruppe durch die Beteiligung aller und und das wachsende Vertrauen etwas Wertvolles entsteht, was nicht alleine geschaffen werden kann;
  • die Erfahrung, dass durch die Übernahme von Verantwortung für sich selbst und für sein Handeln das Leben besser und stimmiger wird. Denn, wenn jeder für sich selbst sorgt, ist für alle gesorgt.

Haben Sie Interesse?

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme an einer Analytischen Selbsterfahrungsgruppe in Neuss haben, dann können Sie sich hier über mein Angebot informieren.
 

Gefällt Ihnen dieser Artikel?

Dann können Sie hier meine Infobriefe abonnieren und Sie erhalten so alle neuen Artikel und weitere Neuigkeiten rund um meine Praxis automatisch per E-Mail.