Mit EFT-Klopfakupressur zu innerseelischem Glück

Ein Gastartikel von Sonja Wawrosch

 

Dies ist ein weiterer Beitrag zu einer Serie von Gastartikeln auf meiner Webseite. Ich habe die Leserinnen und Leser meiner Infobriefe dazu eingeladen, über Ihre Erfahrungen und/oder ihr Fachgebiet in Verbindung mit EFT-Klopfakupressur zu berichten.

In diesem Beitrag beschreibt Sonja Wawrosch ihren Weg zur EFT-Klopfakupressur und wie sich ihr Leben und ihre Arbeit durchs Klopfen verändert hat.

 
Ich bin Kreativtherapeutin und begleite Menschen, seelische Belastungen zu überwinden und liebevoller mit sich selbst umzugehen. Für mehr innerseelisches Glück, wie ich es gern nenne.

In diesem Artikel beschreibe ich, wie ich zur EFT-Klopfakupressur fand und wie sich mein Leben und meine Arbeit durch diese Technik veränderten. Ich spreche dabei von Klientinnen in der weiblichen Form, da überwiegend Frauen zu mir in die Beratung kommen.

 

Das Studium „Kreative Therapie“ als Grundlage

Die Grundlage für meine therapeutische Arbeit war das Bachelor-Studium „Kreative Therapie Beeldend“ in den Niederlanden. In Deutschland bekannt als Kunsttherapie, in der sich Klientinnen im Malen, Zeichnen oder auch Plastizieren ausdrücken.

Meine Ausbildung war humanistisch geprägt, was auch heute noch ganz wunderbar zu mir passt: Klientinnen als ganzheitliche, wertvolle Menschen zu sehen, mit allem, was sie ausmacht, vor allem mit ihrem Potenzial zu wachsen, sich zu entwickeln und zu entfalten.

 

Zu jeder psychischen Problematik die passende Behandlungsmethode

Außerdem lernten wir eklektisch zu arbeiten, also zu jeder psychischen Problematik die jeweils geeignete Behandlungsmethode heranzuziehen, ohne sich auf nur ein Konzept festzulegen. Diese individuelle Herangehensweise praktiziere ich heute noch. Ich bin überzeugt, nur eine einzige Methode würde mich sehr einschränken, wirkt nicht gleich gut für alle Menschen und wäre dauerhaft langweilig.

Schon viele Jahre habe ich mich von meinem Behandlungswerkzeug „Kunst“ gelöst – auch wenn die Kunsttherapie eine großartige Behandlungsmethode ist. Für mich war sie zu sanft und zu langsam.

 

Schnell zu tiefen Erkenntnissen und kraftvollen Ergebnissen

Ich war interessiert an allem, was meine Klientinnen schnell zu tiefen Erkenntnissen und kraftvollen Ergebnissen führt, ich wollte Beratungen anbieten, die große Bewusstseinssprünge im Geist bewirken. So interessierte ich mich für die spirituelle Sichtweise auf das Leben, beschäftigte mich mit Energiearbeit, Schamanismus und alternativen Therapien.

Alles, was mir sinnvoll erschien und mich berührte, wendete ich auf mich selbst an und nutzte es für die Arbeit mit Klientinnen. Das machte Spaß und brachte Fortschritte. Im Laufe der Jahre floss das alles zusammen zu meinem individuellen Beratungskonzept.

Ich war erst einmal stolz und zufrieden.

 

Mein Weg zur EFT-Klopfakupressur

2018 kam ich mit Klientinnen an einen Punkt, der eine Neuausrichtung verlangte. Und zwar stellte ich fest, dass ich mit meinem von mir entwickelten Konzept und meiner Intuition zwar tief an die Wurzel der psychischen Belastung kam – aber was dann?

„Ich wünsche und brauche etwas zum Löschen.“

Dieser Satz kam mir immer wieder in den Sinn. Ich verstand ihn zunächst gar nicht. Das „Löschen“ klang so technisch und unmenschlich. Ich wollte löschen, auf eine gute, spirituelle, aber auch kraftvolle Art.

 

Rückfall in alte Muster

Denn regelmäßig erlebte ich, wie Klientinnen trotz ihrer geistigen Erkenntnisse in unserer Zusammenarbeit wieder in das alte Muster zurückfielen. Auch wenn sie so sehr versuchten, über sich hinauszuwachsen. Ich hatte den Eindruck, wir bauten eine gute neue Energie auf, aber sie konnte sich nicht „halten“.

Ich wollte meine Klientinnen mit dem „Löschen“ nicht manipulieren oder ihnen etwas wegnehmen, aber ich spürte, das Alte war hartnäckig, blockierend und hinderte sie am Glücklich-Sein. Mir fehlte also doch noch ein Tool, obwohl ich schon so vieles miteinander verknüpft hatte.

Durch ein Fachliteratur Buch las ich zum ersten Mal von der EFT-Klopfakupressur. Noch nie zuvor hatte ich davon etwas gehört!

 

Die Ausbildung bei Margarete in Neuss

Dann ging alles rasend schnell: Eigentlich bin ich zögerlich und kritisch beim Buchen von Fortbildungen. Doch schon am folgenden Tag war mir klar – das, was da in dem Buch beschrieben steht, willst du unbedingt erlernen, und zwar richtig!

Eine Google Suche später fand ich die Praxis von Margarete, ganz in meiner Nähe, einen kleinen Autobahn-Katzensprung entfernt. Angerufen – auf den AB gesprochen – einen sofortigen Rückruf erhalten. Angemeldet! Innerhalb von 48 Stunden war diese Technik in mein Leben geplatzt. Sowas hatte ich noch nie erlebt.

 

Mein Herz hüpfte

Schon im allerersten Kontakt war ich von Margarete schwer beeindruckt. Denn sie sagte zu mir am Telefon: „Machen Sie sich keine Sorgen, meine Seminare finden immer statt.“ Und das stimmte auch.

Als dann an einem Samstagmorgen das erste Ausbildungsmodul  begann, hüpfte mein Herz und ich wusste: Ich hatte eine großartige und feine Mentorin und Ausbilderin gefunden! Ich genoss ihre Art als Mensch, ihre Sichtweise, ihr umfangreiches Wissen, den Unterricht und die Ausbildungsgruppe.

 

Erste Erfahrungen mit der EFT-Klopfakupressur: Unglaublich vertraut und mühelos anzuwenden

Meist, wenn wir etwas Neues erlernen, ist da ja diese Phase des Anfänger-Seins und des zögerlichen Übens. Für mich war die EFT-Klopfakupressur sofort unglaublich vertraut und mühelos anzuwenden. Direkt am Montag nach dem ersten Ausbildungswochenende begann ich, das Klopfen in meiner Arbeit einzusetzen.

Es ist, wie Margarete sagt, ein „Selbstläufer“:

Einfach eine geniale Technik, die Spaß macht,
leicht zu erlernen ist und sofortige Ergebnisse bringt.

Ich klopfte also das allererste Mal.
Das Thema meiner Klientin war tiefe Erschöpfung. Blass und mit dunklen Augenringen kam sie herein, strahlend, zuversichtlich und voller Energie ging sie wieder.

Dies ist nicht übertrieben dargestellt. Ich war so glücklich und so verliebt in die Technik. Und so ging es weiter …

In einem Großteil meiner Sitzungen arbeitete ich nun mit der Klopfakupressur an Ängsten, Selbstzweifeln, Trauer, Wut, Partnerschaftsproblemen und was immer die Klientinnen so mitbrachten an Themen.

 

Die Klopfakupressur brachte so viel Gutes in meine Beratungen

  • Klopfen stellt einen Zugang her!
    Ich erlebte, wie Klientinnen sich während des Klopfens in wenigen Minuten zutiefst entspannten und wichtige Informationen benennen konnten. Scheinbar gelang dieser Technik ein Zugang in tiefere Ebenen des Bewusstseins, den wir zuvor über Gespräche nicht herstellen konnten.
  • Klopfen bringt vom Denken ins Fühlen!
    Ich konnte nun so viele Menschen durch das Klopfen in Kontakt mit sich selbst bringen, besonders wenn sie verkopft, blockiert und in einem seelischen Schutzpanzer gefangen waren. Durch das Klopfen konnten sie sich spüren und ihre Intuition nutzen.
  • Klopfen wirkt!
    Ich beobachtete, wie belastende Gefühle und Gedanken dauerhaft verschwanden. Endlich! Die Wirkweise hinter der Klopftechnik ist wissenschaftlich erforscht und in der Arbeit ein absoluter Therapie-Turbo.
  • Klopfen öffnet magische Räume!
    Ich erlebte, wie während des gemeinsamen Klopfens eine tiefe Verbindung zwischen mir und den Klientinnen entstand. Ich begann, Bilder zu sehen, Informationen zu empfangen und Gefühle zu greifen – und konnte deren Richtigkeit sofort überprüfen. Scheinbar verstärkte EFT meine Intuition und öffnete einen Kanal – das konnten wir wunderbar nutzen für kraftvolle und heilsame Klopfsessions.
  • Klopfen macht Spaß!
    Nahezu alle Klientinnen haben ohne zu zögern mitgeklopft, hatten Freude daran und nutzten die Technik zuhause weiter. Bei Notfällen war manchmal gar nicht die Zeit oder Möglichkeit, die Technik vorab zu erklären. Auch da erlebte ich, wie vertrauensvoll und ohne Hürden die Klientinnen sich auf das Klopfen einließen. Selbst wenn sie zuvor noch nie davon gehört hatten.
  • Klopfen öffnet die Seele!
    Ich konnte Wahrheiten und Inspirationen über meine Klientinnen aussprechen während des Klopfens, und anders als in einem Therapiegespräch glitten die Worte mühelos hinein, ohne Widerstand, ohne Selbstverurteilung, einfach so. Die Selbstreflektion und Selbsterkenntnis an dieser Stelle schienen mir enorm gesteigert. Auch war die Bereitschaft für positive Botschaften, spirituelle Erkenntnisse und Entwicklungsimpulse ausgeprägter als im „normalen“ Zustand.
  • Klopfen lässt Raum für ALLES!
    Ich fügte so oft es ging, Humor hinzu, auch Kraftausdrücke, wenn sie dem Thema angemessen waren, während wir klopften. Dieses gemeinsame Lachen und Schimpfen war so erleichternd und half dabei, das alte Belastungen abfließen konnten. Es stärkte die Ressourcen und gab uns stets das Gefühl, wir arbeiten hochwirksam, wir schaffen das gemeinsam.
  • Klopfen ist kreativ!
    Keine andere Technik gibt mir so viele Möglichkeiten, sie mit anderen zu kombinieren. So kann ich die Klopfsession immer wieder personalisieren und anpassen an das, was jetzt wirksam erscheint für den besonderen Moment und diesen individuellen Menschen.

 

Meine Art zu arbeiten veränderte sich durch die Ausbildung

Während der Ausbildung bei Margarete  war ich fasziniert von ihrer Art zu klopfen und mit Menschen zu arbeiten. Es schien mir oft wie ein Feuerwerk an Energie und Inspiration, Fortschritt und Wandel in nur wenigen Minuten. Wir Ausbildungsteilnehmerinnen gingen jedes Mal zutiefst inspiriert und wieder ein Stückchen „heiler“ nach Hause.

Was für ein großes Geschenk!

Margarete machte mir Mut, mich als Therapeutin in eine unkonventionelle Richtung zu entwickeln. Sie war mir ein Vorbild dafür, fetzig, rockig und mutig mit Klientinnen zu arbeiten, ganz anders, als eine klassische Gesprächstherapie verlaufen würde.

Ich liebte es, es passte zur mir und meinen Werten – und auch zu meiner Mission, was bitte schön einer verletzten Seele möglichst schnell Kraft und Heilung gibt.

 

„Tapping Happiness“ – mein Podcast zum Mitklopfen

Heute kann ich die Klopfakupressur gar nicht mehr wegdenken aus meiner Arbeit, sie ist meine Lieblingstechnik geworden.

Inzwischen hat mein Podcast „Tapping Happiness“  das Licht der Welt erblickt.

In jeder Episode klopfe ich ein ganz konkretes Thema – ein Thema, das Sie belastet, das Sie stresst, das Ihnen weh tut – und Sie haben die Möglichkeit, mit mir mitzuklopfen.

So möchte ich das Klopfen bekannter machen, Sie ermutigen, es als Selbsthilfetool in Ihr Leben zu integrieren und Sie zu Ihrem innerseelischen Glück inspirieren.

 

Danke, Margarete

Wenn es in diesem Beitrag oft wie ein Loblied auf Margarete klingt, so ist das weder übertrieben, noch wusste sie, wie ich diesen Blogartikel schreiben würde.

Ich habe es so erlebt und ich meine es genauso: Sie ist eine fähige, weise und inspirierende Ausbilderin. Sie lebt die EFT-Klopfakupressur! Und sie ist eine gütige Frau, die jede*n – als Klient*in oder Seminarteilnehmer*in die eigene Kraft und auf den eigenen Weg bringen möchte.

Das finde ich großartig und selten. Und ich finde, es gelingt ihr besonders gut, da hebt sie sich von anderen sehr stark ab. Ich bin froh, dass mein persönliches Wachstum und meine berufliche Entwicklung durch ihre Supervision weiterhin begleitet werden.

 

Sonja Wawrosch hat aus einer Fülle von Techniken und Fortbildungen ihr eigenes Beratungskonzept entwickelt und unterstützt – in ihrem Therapie Raum in Moers und online – Menschen dabei, ihre seelischen Probleme dauerhaft zu überwinden.

Zudem ist sie die Erfinderin der „Glücksdusche“ und hat mit „Tapping Hapiness“ einen eigenen Podcast zum Mitklopfen.

Weitere Infos unter: sonjawawrosch.de

 

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